28.03.2009
Pareys Buch der Pilze
Pareys Buch der Pilze von Marcel Bon
Inhalt: 1500 europäische Pilze
Ordnung: nach Familien
Abbildungen: detaillierte farbige Zeichnungen
Format: exkursionstauglich
Inhalt:
Die Pilze im Pareys Buch der Pilze sind systematisch nach Familien und Gattungen geordnet. Zu jedem Pilz gibt es mindestens eine Zeichnung. Die Zeichnungen selbst sind sehr genau, man erkennt viele Details die auf einem Foto oft nicht richtig zu sehen sind, was die Bestimmung ungemein erleichtert. Bei einigen Pilzen gibt es Zeichnungen des Querschnitts. Holzbewohnende Pilze sind auf dem entsprechenden Holz gezeichnet und bei Pilzen die gerne in Gesellschaft bestimmter Pflanzen wachsen sind diese teilweise mit abgebildet.
Die Texte sind sehr genau und müssen zur Bestimmung zwingend hinzugezogen werden um Verwechslungen auszuschließen.
Text und Bilder sind auf sich gegenüberliegenden Seiten, auf einer Seite finden sich meist mehrere ähnlich aussehende Pilze so dass eine genaue Unterscheidung möglich ist.
weitere Inhalte:
- Hinweise auf Verwechslungsmöglichkeiten bei allen wichtigen Gift- und Speisepilzen
- viele wenig bekannte und seltene Arten
- ausführliche Bestimmungsschlüssel für die Hauptgruppen und einzelne Gattungen
- Symptome von Pilzvergiftungen
- Vorkommen, Verbreitung und Häufigkeit, Kennzeichnung schutzwürdiger Arten und von Arten auf der Rote Liste
- Sammeln, beobachten, zubereiten
- Erklärung aller Fachausdrücke
- Erklärung der wichtigsten Bestimmungsmerkmale anhand von Zeichnungen
- Zwei Register, eines mit den lateinischen Bezeichnungen und eines mit den deutschen Pilznamen
Fazit: Für den Anfänger wirkt das Buch zunächst einmal viel zu ausführlich, aber gerade deshalb halte ich es gerade für Anfänger sehr geeignet: einmal kucken und lesen reicht nicht aus wenn man Pilzvergiftungen vermeiden möchte.
Gehen Sie die ersten paar Mal mit jemandem Sammeln der sich wirklich gut mit der Materie auskennt und üben Sie dabei die Bestimmung mit Pareys Buch der Pilze bevor Sie alleine losziehen. Die Erkennung der giftigen Arten sollte genauso gut beherrscht werden wie die Erkennung der essbaren.
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