annette

Heilkräuter am Theobaldsberg

Streckenbeschreibung

Mit dem Rücken zum Bahnhof wandern Sie nach links auf eine Birke zu (der weise Baum an der Bank), an der ersten Kreuzung wieder links abbiegen und die Bahnschranke überqueren. Nach der Bahnschranke führt der zweite geschotterten Weg rechts aufwärts in das Naturschutzgebiet. Direkt nach der Kreuzung sehen Sie ein schönes Beispiel dafür dass viele wichtige Heilpflanzen Kulturfolger sind, d.h. sich in direkter Nähe zum Menschen ansiedeln: um den in jedem Jahr hübsch geschmückten Holzstoß herum gedeihen die schönsten Brennnesseln.

Aussicht vom Theobaldsberg

Blütenmeer im Frühling

An den Wegrändern wachsen im Frühjahr Veilchen, Schlüsselblumen und Labkräuter, im Sommer finden Sie hier auch Goldrute, und wilde Karde. Auf diesen Wiesen wachsen auch rechter Hand Apfelbäume, Kirschen und Birnen, linker Hand gedeihen Schlehen, Hagebutten, Weißdorn und Vogelbeeren. Im Frühling ist dieser Weg ein Traum. Sie werden es nicht schaffen durch dieses Duft- und Blütenmeer hindurch zukommen ohne eine kleine Rast auf einer Bank einzulegen!

Diese Bank finden Sie auf halber Höhe an einer Weggabelung. Auf der Wiese unterhalb der Bank wächst die Braunelle.

Vorbei an großen Haselsträuchern, Nieswurz und Efeu geht es auf derselben Straße weiter bergauf bis zur Ruine der sagenumwobenen Theobaldskapelle.

Aussicht vom Theobald

Aussicht vom Theobaldsberg

Um die Theobaldskapelle herum sehen Sie eine Fülle an kostbaren Heilpflanzen und Bäumen: Johanniskraut, Baldrian, Hirschkraut, Kiefer, Lärche, Buche, Stinkender Storchschnabel, Wegeriche, Gänseblümchen, Scharbockskraut, Knoblauchsrauke, Labkräuter… wenn Sie zu den Menschen gehören die im Frühling gerne frische Wildkräuter verzehren wird es Ihnen schwer fallen sich nicht auf die Wiese unterhalb der Ruine zu stürzen. Obwohl die umliegenden Hänge eher trocken sind ist diese Wiese saftig-grün und lädt direkt zum Grasen ein.

Von der Ruine aus haben Sie einen wunderbaren Panorama-Blick auf die umgebenden Hügel im Taubertal sowie den Ortschaften Unterbalbach und Edelfingen. Besonders zur Zeit der Apfelblüte ist die Aussicht sehr schön.

Zurück geht es auf der selben Strecke mit Blick auf das Taubertal um Bad Mergentheim.

Streckenübersicht mit Google Maps

Center of map
Route

Eckdaten

Tipps: alle Höhenwege um Edelfingen sind zur Zeit der Obstblüte besonders empfehlenswert, da um das Dorf herum mehrere Hundert Obstbäume wachsen. Im Frühling blicken Sie auf ein Meer an Apfelblüten in der Tiefe des Taubertals während Sie selbst auf der Höhe durch blühende Schlehen, Kirschen und Weisdorn wandern.

Anfahrt: mit dem Zug, Stadtbus und Linienbus.

Dauer: 1,5 - 2 h, circa 180 Höhenmeter

Empfohlene Landkarte: topographische Karte 1:25000 Nr.6424 Lauda - Königshofen, erhältlich im Buchnadel z.B. bei Moritz & Lux, Bad Mergentheim oder in meinem Bookshop.

Sie können sich die Tourenbeschreibung auch ausdrucken und mitnehmen.

Einkehrmöglichkeit:

La Stazione Da Enzo im ehemaligen Bahnhof von Edelfingen mit Biergarten.

Öffnungszeiten 11:30 - 14:00 und 17:00 - 23:30, Montags Ruhetag.

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