annette

Buchtipp Dezember 2009

Pflanzen der Kelten von Wolf-Dieter Storl

Die Kelten waren fast tausend Jahre lang die führende Kultur in weiten Teilen Europas. Zwar wurde das Druidentum zerstört, aber das einfache Volk hielt am alten Wissen fest und gab es weiter in Form von Bauernregeln, Märchen, Sagen, Jahreszeitenritualen und vor allem Kräuterwissen und Volksheilkunde. Der Autor führt uns zu einer Heilkunde, in der es nicht um Wirkstoffe geht, sondern um die Zauberkraft und Magie der Pflanzen. Er stellt die wichtigsten Heil- und Zauberpflanzen und Bäume der Kelten in ihrem jahreszeitlichen und kulturellen Kontext, in der Heilkunde und in der Magie vor, er beschreibt die Bedeutung des keltischen Jahreskreises und Baumkalenders und die acht keltischen Jahresfeste mit ihren Ritualen. Mit zahlreichen praktischen Rezepten für altüberlieferte Heilmittel und Heilanwendungen.

(Klappentext)

Mit „Pflanzen der Kelten” hat uns Wolf-Dieter Storl ein Buch geschenkt, dass es uns gleichermaßen ermöglicht ein kleines Stück weit in die Welt der Kelten und ins Leben des grünen Volkes hineinzuschauen. Ich persönlich lese darin am Liebsten während der stillen Wochen und der Rauhnächte, wenn es Draußen stürmt und schneit oder klirrt vor Kälte, in eine warme Decke eingemümmelt und mit einer Tasse dampfenden Kräutertee mit Beifuß und Angelika, zwei meiner persönlichen Verbündeten aus dem grünen Volk.

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